Brüssel: Neue Umweltzone ab 1.1.2018

UMWELTZONEN In Belgiens Hauptstadt Brüssel tritt mit dem neuen Jahr eine Umweltzone in Kraft. Für Reisende und Logistiker bedeutet das eine erhöhte Aufmerksamkeit.

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Ab dem 1.1.2018 ist die Metropolregion Brüssel eine Umweltzone. Ausländische Fahrzeuge müssen sich ab Sommer 2018 für eine Zufahrtsplakette registrieren.

Belgiens Hauptstadt führt heute, dem 1. Januar eine flächendeckende Umweltzone ein, welche die gesamte Metropolregion von Brüssel mit ihren 19 Gemeinden umfasst. Um in diese Zone einfahren zu dürfen, müssen sich zuvor alle europäischen Fahrzeughalter in einer städtischen Datenbank registrieren. Ältere, verschmutzende Fahrzeuge werden dann vom Verkehr ausgeschlossen. Vorerst gilt diese Regelung allerdings nur für Belgier, Ausländer müssen sich erst ab dem Sommer 2018 registrieren. Um diese Frist jedoch nicht zu verpassen, sollten sich Reisende fortlaufend auf dem Infoportal lez-belgium.be informieren. Hier sind jetzt schon alle Einfahrtsregeln zusammengefasst und die Grenzen der Umweltzone können auf der interaktiven Karte eingesehen werden. Ausserdem stellt die Internetseite wichtige Informationen zu allen existierenden und geplanten belgischen Umweltzonen zusammen.

Antwerpen Belgien Umweltzonen TIR transNews
Antwerpens Umweltzone ist bereits seit Februar 2017 in Kraft und Autofahrer müssen sich vor der Einfahrt in die Zone registrieren, was ebenfalls über lez-belgium.be erfolgt.

Weil das Thema der Luftverschmutzung in Europa immer präsenter wird, führen auch immer mehr Städte Umweltzonen ein. So traten im Nachbarland Frankreich letztes Jahr 17 Umweltzonen in Kraft, die teilweise sogar ganze Départements umfassen. Um bei der sich rasant verändern Lage nicht den Überblick zu verlieren, können alle Neuerungen auf der Green-Zones App nachvollzogen werden.

 

 

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