Grünes Licht für Detailprojekt zur zweiten Gotthardröhre

2. GOTTHARD-STRASSENTUNNEL Mitte Dezember hat das Uvek aufgrund des Ausführungsprojektes die Planungsverfügung für die zweite Gotthard­röhre erteilt. Damit erhält das Bundesamt für Strassen (Astra) grünes Licht für die Ausarbeitung des Detailprojektes, das alle bautechnischen Einzelheiten regelt.

Tunnelsystem Gotthardröhre TIR transNews
So soll das Tunnelsystem dereinst aufgebaut sein, mit einem vollwertigen ­Pannenstreifen pro Gotthardröhre.

Betreffend Planungsverfügung laufen noch die letzten Tage der 30-tägigen Rekursfrist. Der Bau­beginn der Vorarbeiten ist auf diesen Sommer angesetzt, gemäss aktuellem Pla­nungs­stand dürfte die neue Röhre Mit­te 2029 in Betrieb genommen werden. Nach der Sanierung der alten Röhre werden ab 2032 beide Röhren in je einer Richtung und einspurig geführt. Das Dosierungssystem wird beibehalten, um die Lastwagenabstände steuern zu können. In der Plangenehmigungsverfügung hat das Uvek auch festgelegt, was mit dem recyclierfähigen Teil der 6,3 Mio. Tonnen Ausbruchmaterial geschehen soll: 2,8 Mio. Tonnen werden zur Verbesserung und Renaturierung der Flachwasserzone im Urnersee verwendet, weitere 2,5 Mio. Tonnen werden für Geländeanpassungen und für eine 1000 Meter lange Überdeckung der Autobahn bei Airolo genutzt.

Hier geht es rund vier Jahre zurück. Solange ist es nämlich seit der Abstimmung her.

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