2,3 Milliarden Franken für Nationalstrassen

PREMIERE FÜR NAF Der Bund investiert in diesem Jahr rund 1,9 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz. 290 Millionen davon fliessen in den Bau von neuen Abschnitten, 1,454 Milliarden werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes eingesetzt. 175 Millionen Franken fliessen in Projekte zur Beseitigung von Engpässen.

In der Wintersession 2017 hat das Eidgenössische Parlament die notwendigen Kredite beschlossen. Die Mittel stammen zum ersten Mal aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF). Das UVEK hat nun die entsprechenden Bauprogramme für 2018 bewilligt.

Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,454 Milliarden Franken bereitgestellt. Dank der neuen Finanzierungslösung durch den NAF können die Investitionen in den Ausbau und den Unterhalt des Nationalstrassennetzes dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 20 Prozent erhöht werden.

2018 starten die Hauptarbeiten für die folgenden wichtigen Erhaltungsprojekte:

  • A1 VD Villars-Ste-Croix – Cossonay (Pannenstreifenumnutzung)
  • A1 ZH Zürich Unterstrass – Zürich Ost (Einhausung Schwamendingen)
  • A2 BS Osttangente Basel
  • A2 NW Achereggtunnel und Lopperviadukt
  • A2 TI Schwerverkehrskontrollzentrum Giornico
  • A2 TI Monte Ceneri – Bellinzona Sud
  • A3 SG Murg – Walenstadt
  • A9 VS Martigny und Umgebung

Auf weiteren Strecken werden 2018 die Hauptarbeiten fortgeführt. Dazu gehören unter anderem:

  • A1 SG Rheineck – St. Margrethen
  • A2 BL Schänzli
  • A2 SO/BL Sanierungstunnel Belchen
  • A2 TI Airolo – Quinto
  • A5 NE Colombier – Cornaux
  • A6 BE Thun Nord – Spiez
  • A9 VD Vennes – Chexbres

Hier gibt es umfassende Informationen zu allen grösseren Bauprojekten auf dem Nationalstrassennetz.

Für Projekte im Rahmen des Programms Engpassbeseitigung stehen 2018 total 175 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Gelder werden hauptsächlich in den Sechsspur-Ausbau der Nordumfahrung Zürich (A1) investiert (siehe Video oben).

Für Neubauten im Rahmen der Netzvollendung stehen insgesamt 290 Millionen Franken zur Verfügung. Auch diese Mittel stammen aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF). Nachdem die Stimmberechtigten und die Kantone 2017 dieser neuen Finanzierungslösung zugestimmt hatten, trat der Fonds am 1. Januar 2018 in Kraft.

Zusätzlich zu oben erwähnten Mitteln investiert das Astra rund 380 Millionen Franken in die Pflege des Netzes – den sogenannten betrieblichen Unterhalt. Zum betrieblichen Unterhalt zählen unter anderem der Winterdienst, die Grünpflege, Beseitigung von Unfallschäden oder die Reinigung. Rückblende: dieser Unterhalt war Teil der geplanten Preiserhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken, die am 24. November 2013 an der Urne abgeschmettert wurde.

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