100 Mio. für Photovoltaik und Ladeinfrastruktur

AMAG GRUPPE In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld baut die Amag Gruppe ihr Tätigkeitsgebiet aus: Mit neuen Angeboten will sie den Weg zu CO2 neutraler individueller Mobilität weiter vorantreiben. Dazu schuf sie unter anderem die neue Geschäftseinheit «AMAG Energy & Mobility».

Amag Gruppe 100 Mio für Photovoltaikund Ladeinfrastruktur TIR transNews
Die Marken der Volkswagen AG setzen auf Elektromobilität. Das EV-Ökosystem Clyde verfolgt das Ziel, den Strom für die EVs selbst zu produzieren. Darum wird wird die Amag Leasing AG 100 Mio. Franken zur Finanzierung von
PV- und Ladeanlagen bereitstellen.

Abhängig von der Liefersituation haben die verschiedenen Marken der Amag im ersten Halbjahr 2022 unterschiedlich performt, während VW, Seat und Cupra leicht Marktanteile einbüssen mussten, konnte Skoda das Niveau halten und Audi sogar zulegen. Gesamthaft lag der Marktanteil der Amag Marken per Juli bei 30,7 Prozent. Erfreulicherweise konnte VW Nutzfahrzeuge den Marktanteil auf über 25 Prozent deutlich verbessern. Der Volkswagen Konzern erwartet im zweiten Halbjahr 2022 eine sukzessive Erholung der Halbleiterversorgung, die Lage bleibt aber volatil und angespannt. Trotz der bekannten Lieferengpässe konnte die Amag Gruppe im ersten Halbjahr 2022 gegenüber Vorjahreszeitraum zwölf Prozent mehr Steckerfahrzeuge ausliefern.

Ich danke unseren Kundinnen und Kunden für das Vertrauen in unsere Produkte und die Markenhandelsorganisation. Auch wenn wir aktuell dem Kundenwunsch nach klaren Lieferterminen nicht immer nachkommen können. Wir freuen uns dennoch über ein positives Ergebnis in herausfordernden Zeiten», so Helmut Ruhl, CEO der Amag Gruppe.

Amag Energy & Mobility
Die künftige individuelle Mobilität wird elektrisch sein, und die Marken der Volkswagen AG haben diesen fundamentalen Wandel frühzeitig erkannt. Elektroautos brauchen Strom, sie müssen geladen werden und werden mit ihren Batteriespeichern Teil des künftigen Energiesystems. In der Schweiz, wie auch in Europa, stellt sich aktuell zunehmend die Frage, woher der Strom dereinst kommt. Darum bündelt die Amag Gruppe ihre Aktivitäten rund um Energie, Laden und den Aufbau eines EV-Ökosystems in einem neuen Geschäftsfeld: «Amag Energy & Mobility» umfasst neu die Geschäftsbereiche Clyde (BEV Ökosystem) und Volton (Lademanagement und –
lösungen). Mit dieser Neuorganisation soll der Aufbau dieser Geschäfte gesteuert und beschleunigt umgesetzt werden.

Geleitet wird die neue Unit von Martin Everts als Managing Director. Everts verantwortete vor seinem Eintritt in die Amag Gruppe als Leiter Strategie & Transformation
bei einem grossen Schweizer Energieunternehmen die Themen Corporate Development, Nachhaltigkeit, Energiewirtschaft, Innovation und Technologie-Management.

Amag Helmut Ruhl CEO TIR transNews
Amag CEO Helmut Ruhl: «Der Wandel zur Elektromobilität verlangt auch bei uns ein Umdenken. Im vergangenen Jahr haben wir viele Initiativen auf den Weg gebracht und nun gilt es, die Umsetzung weiter zu beschleunigen. Mit den 100 Mio. Franken unterstützen wir auch andere Unternehmen auf ihrem Weg, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.»

100 Millionen Franken zur Finanzierung von PV-Anlagen
Das EV-Ökosystem Clyde verfolgt das Ziel, den Strom für die EVs selbst zu produzieren. Dazu und zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsstrategien von Flotten- und
Geschäftskunden wird die Amag Leasing AG 100 Mio. Franken zur Finanzierung von PV- und Ladeanlagen bereitstellen.

Auch die Amag Gruppe selbst beschleunigt den Ausbau der eigenen PV-Anlagen weiter: Im Jahr 2022 werden rund 20’000 m² neue PV-Anlagen in Betrieb genommen, bis 2025 sollen nun neu rund 75’000 m² und nicht, wie ursprünglich angekündigt 50’000 m², gebaut sein.

Ausbau Ladenetz und -infrastruktur
Bis 2025 wird die Amag Gruppe an ihren Standorten rund 2000 Ladestationen installiert haben, davon werden über 400 öffentlich zugänglich sein. Amag Retail baut zudem an aktuell zwölf Standorten Schnellladestationen (360 kW) mit insgesamt 48 Ladepunkten.

Auch im Bereich Park-/Ladeinfrastruktur macht die Amag Gruppe vorwärts: Im Juni eröffnete die Amag Parking AG das Ladehaus Utoquai und bietet Ladestandorte im Monatsabo. Im Juli konnte das Ladehaus Kongress in Betrieb genommen werden, aktuell laufen die Vorarbeiten für ein Ladehaus Messe Parkhaus Zürich. Das sind insgesamt rund 150 zusätzliche Ladestationen für die Stadt Zürich. Helmut Ruhl dazu: «Der Wandel zur Elektromobilität verlangt auch bei uns ein Umdenken. Im vergangenen Jahr haben wir viele Initiativen auf den Weg gebracht und nun gilt es, die Umsetzung weiter zu beschleunigen und neue Wege einzuschlagen. Mit den Massnahmen und der neuen Organisationsstruktur haben wir jetzt wichtige Meilensteine gesetzt. Mit den 100 Millionen Franken unterstützen wir zudem andere Unternehmen auf ihrem Weg, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.»

allride Tech Cluster Zug TIR transNews
«allride» bietet für Überbauungen oder Unternehmen alle Arten von Fahrmöglichkeiten, mit dem Dreh- und Angelpunkt «allride»-App.

«allride» – Mobilität neu gedacht
Vor allem in urbanen Gegenden und in grösseren Überbauungen steigt der Wunsch nach massgeschneiderter Mobilität, allerdings nicht unbedingt in Form eines eigenen Fahrzeugs. Hier setzt das neue Angebot «allride» der Amag Gruppe an: «allride» bietet für Überbauungen oder Unternehmen alle Arten von Fahrmöglichkeiten, mit dem Dreh- und Angelpunkt «allride»-App. In Pilotprojekten unter anderem in Zug, wird diese MaaS-Lösung eingesetzt.

Noviv Mobility AG
Für neue Angebote im Bereich der individuellen Mobilität gründete die Amag Gruppe im Juli die Noviv Mobility AG. Damit wird die Amag Gruppe den neuen Marktgegebenheiten gerecht, die Retail- und Mobilitätsdienstleistungen in verschiedenen Formen verlangen. Die Noviv Mobility AG bietet als Tochterunternehmen der Amag Group AG sowohl Dienstleistungen im Bereich Handel und Service als auch neue Mobilitätskonzepte an. So wird Noviv wird ab 30. September 2022 exklusiver Vertriebspartner von Microlino.

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