LNG-Lastwagen: Spediteure arbeiten an der Infrastruktur
EUROPÄISCHER LADUNGSVERBUND ELVIS «Wir wollen, dass sich flüssiges Erdgas LNG als Alternative zum Diesel etabliert», sagt Jochen Eschborn, Vorstandsvorsitzender der Elvis AG.

Elvis ist der Europäische Ladungsverbund internationaler Spediteure, der auch in der Schweiz angesiedelt ist. Um dieses Ziel zu erreichen, will Elvis eine eigene, öffentlich zugängliche LNG-Tankstelle im Zentrum von Deutschland erstellen und sie bis im Jahr 2020 in Betrieb nehmen. Bislang war das kaum vorhandene Tankstellennetz das stärkste Argument gegen den Einsatz von LNG-Lastwagen im Fernverkehr. Doch wie sich zeigt, könnte schon eine einzige Tankstelle entlang der Strecke das Problem lösen. An seinem Teilladungssystem-Standort Knüllwald, wo Elvis-Mitglieder ihre nur teilweise ausgelasteten Fahrzeuge mit zusätzlicher Ladung bestücken können, will Elvis im Neubau die LNG-Tankstelle integrieren und auch Nicht-Mitgliedern zugänglich machen. Künftig möchte Elvis zudem die Anschaffungspreise von LNG-Lastwagen senken, indem die Einkaufsvolumina seiner Mitgliedsspeditionen gebündelt werden, und will so auch auf dieser Ebene dem LNG zum Durchbruch verhelfen.