Marti fährt ersten Setra S 531 Doppelstock
ERNST MARTI AG Über den neuen Setra-Doppelstock-Reisebus S 531 DT ist schon viel geschrieben worden. Kürzlich nahm das erste Schweizer Unternehmen den Sitzplatzriesen in Empfang.

Die richtige Busgrösse für die entsprechende Reisegruppe und den gewünschten Auftrag bietet das Reiseunternehmen dank einem optimal abgestuften Fahrzeugpark. Für die Langstrecke vor allem im Segment Ferienshuttle erfüllt diese Aufgabe am besten ein 14-Meter-Doppelstöcker. Da bei Ernst Marti AG ausschliesslich Setra-Busse im Einsatz stehen, ist nicht erstaunlich, dass das Unternehmen nun den ersten Setra DT der 500er-Baureihe, der in die Schweiz geliefert wurde, in Betrieb nehmen konnte. Nebst bequemen Fahrgastsitzen ist das Fahrzeug mit allen im Moment erhältlichen Sicherheitselementen wie Sideguard-Assist und ABA 4 ausgestattet. Da die Fahrer kein fest zugeteiltes Fahrzeug fahren, sind auf allen Fahrzeugen identische Cockpits verbaut. So findet sich das Fahrpersonal schnell mit der Technik am Arbeitsplatz zurecht.

Zwischen Bahn und Flugzeug
«Der Schweizer ist vorwiegend mit der Bahn unterwegs und im Ferienverkehr sind wir mit den relativ günstigen Flugangeboten konfrontiert», erklärt Heinrich Marti, Geschäftsführer der Ernst Marti AG. «Das Angebot an Reisen muss den Bedürfnissen unserer Kunden angepasst sein.» Bei Marti sind dies vor allem Rundreisen, um Kultur und Landschaft zu erleben, wo der Reiseteilnehmer beispielsweise durch eine kompetente Reiseleitung betreut wird oder wenn eine begleitete Fahrradtour – auch mit eBike – in ferne Länder ansteht. Auch Sportvereine und «geschlossene Gesellschaften» gehören zum treuen Marti-Kundenkreis.
Daneben stehen Ferienfahrten in südliche Länder auf dem Reiseprogramm. Vor allem für den Ferienshuttle mit Doppelbesatzung nach Spanien ist der neue Doppelstock eingeplant. Der Fahrgast soll die lange Reise so bequem wie möglich erleben und der neue Bus soll nebst der treuen Kundschaft neue — natürlich möglichst junge Leute — zur Busreise Richtung Sonne animieren.
