E-Mobilität in der Strategie der Schneider Umweltservice AG

ABLIEFERUNG Die Schneider Umweltservice AG mit Hauptsitz in Meilen verfolgt seit Jahren eine klare Nachhaltigkeitsstrategie. So sollen bis ins Jahr 2029 rund 90 Prozent der eigenen Fahrzeuge und Maschinen emissionsfrei eingesetzt und dabei über zwei Millionen Liter Dieseltreibstoff pro Jahr eingespart werden.

Schneider Umweltservice AG Scania TIR transNews
Der neue Scania 40 S A4×2 NB im Fuhrpark der Schneider Umweltservice AG in Volketswil.

Im Jahr 1905 gegründet, ist die Schneider Umweltservice AG mit rund 370 Mitarbeitenden in der Grossregion Zürich und Zentralschweiz mit insgesamt elf Recycling-Center und fünf Sammelstellen vertreten. Zusätzlich kommen mobile Sammelstellen zum Einsatz, um möglichst nah beim Kunden zu sein. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass möglichst viel Material in den so wichtigen Wertstoffkreislauf zurückfliessen kann. Dazu werden modernste Technologien und das Fachwissen ausgewiesener Spezialisten eingesetzt.

Schneider Umweltservice AG investiert in Batterie-LKW

Um die Ziele ihrer Strategie zu erreichen, investiert die Schneider Umweltservice bereits seit einigen Jahren in nachhaltige Fahrzeugkonzepte. So sollen bis Mitte 2025 bereits 30 schwere Nutzfahrzeuge mit einem vollelektrischen Antrieb im Einsatz stehen. Ein weiterer positiver Aspekt liegt darin, dass man den «Treibstoff» für diese Fahrzeuge mit eigenen Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäuden gleich selbst herstellt und so die CO₂-Bilanz noch weiter verbessern kann. Denn bis anhin verbrauchten die motorisierten Fahrzeuge und Maschinen bei der Schneider Umweltservice AG rund 2,5 Millionen Liter Dieseltreibstoff pro Jahr.

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Offizielle Schlüsselübergabe durch Francesco Romano (r.) an Rico Sommerhalder, Ge-schäftsführer der Schneider Umweltservice AG.

Ende Mai durfte Geschäftsführer Rico Sommerhalder den ersten Schlüssel für eine neue Scania 40 S A4×2 NB Sattelzugmaschine aus den Händen von Scania Schweiz Management Director Francesco Romano in Empfang nehmen. Dies ist ein weiterer Meilenstein in eine nachhaltige Transportzukunft der Schneider Umweltservice AG, bei der man in den nächsten Jahren massiv Dieselkraftstoff einsparen will.

Das neue Battery Electric Vehicle (BEV) kommt dabei in Kombination mit einem Schubboden-Auflieger für den Transport von Material vom Sammelort zur Weiterverarbeitung in die eigenen Recycling-Center zum Einsatz. Dank gewähltem CS20N Fahrerhaus passt das neue Zugfahrzeug perfekt mit dem Schubboden-Auflieger zusammen. Dank ebenem Fahrerhausboden, einem bis auf 1000 mm ausziehbaren Bett sowie diversen Ausstattungs-Paketen, bietet das Fahrzeugkonzept dem Fahrer jeden nur wünschbaren Komfort.

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Wenn der Treibstoff für den neuen Scania mit der eigenen Photovoltaikanlage produziert werden kann.

40-Tonner mit bis zu 440 Kilometer Reichweite

Beim neuen BEV handelt es sich um eine vollluftgefederte 40 S A4×2 NB Sattelzugmaschine mit 400-kW-Antrieb mit 2800 Nm und sechs stufenlosen Gängen. Die Batteriekapazität beträgt 624 kWh, wobei das Nutzungsfenster (SOC Windows) bei 83 Prozent liegt. Dies ermöglicht es dem Kunden bei einem Gesamtgewicht von 40t, Reichweiten von bis zu 440 km zu fahren. Das Nachladen via CCS2-Anschluss erlaubt eine permanente und lineare Ladung von max. 375 kW. Dies ermöglicht eine Nachladung während den gesetzlich vorgeschriebenen Pausen, die es dem Fahrer erlaubt, seine Liefertour problemlos zu beenden.

Scania BEV TIR transNews
Bis Mitte 2025 sollen so bereits 30 Nutzfahrzeuge für die Schneider Umweltservice AG unterwegs sein.

Angesprochen, weshalb man sich bei diesem Fahrzeug für einen Scania entschieden hat, musste Rico Sommerhalder nicht lange überlegen: «Die Schneider Umweltservice AG vertraut und setzt bereits seit vielen Jahren auf die Marke Scania und als es um die Ersatzbeschaffung von bestehenden Verbrenner-Fahrzeugen ging, konnte gemeinsam mit der Scania Schweiz AG eine ideale Lösung gefunden werden, um diese Fahrzeuge «step by step» durch vollelektrische Fahrzeuge auszutauschen.» Dafür wurden die bestehenden Wartungs- und Reparaturverträge entsprechend der Lieferdauer des neuen vollelektrischen Fahrzeuges angepasst.

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